Nach eineinhalb Jahren Pause, am 17. Mai 2026, war es endlich wieder so weit! Mit den ersten Sonnenstrahlen trafen sich die unermüdlichen Mitglieder der Pfarrjugend in den Kochstuben unseres Pfarrsaals, um mal wieder mit vollem Einsatz und Herzblut unser prächtiges Schlemmerbuffet auf die Beine zu stellen:
schälen, schneiden, schnippeln, vierteln, würfeln, spießen, ordnen, rühren, quirlen, mixen, wenden, würzen, salzen, pfeffern, schmecken, nachwürzen, backen, brutzeln, wärmen, zuzeln, aufbrühen, verbrühen, Finger kühlen, portionieren, dekorieren, rumprobieren, diskutieren, korrigieren, … – bis schließlich alles fein serviert.
Als die Uhr 9 schlug, füllte sich der Eingangsbereich rasch mit hungrigen Gästen.
Bald wurde gezählt, gerechnet und nochmals kontrolliert – bis schließlich feststand:
Exakt 101 Gäste hatten den Weg zu unserem Schlemmerfrühstück gefunden.
Im Ansturm drängelten sie sich über das Schlemmerbuffet. Von der reich bestückten Wurst- und Käseplatte über die kunterbunte Auswahl an Obst und Gemüse bis hin zu frisch zubereiteten Weißwürsten, Leberkäse, Rührei sowie live zubereiteten Crêpes und Waffeln. Für jeden Feinschmecker war etwas dabei. Für uns hingegen, war die Arbeit noch lange nicht vorbei:
begrüßen, aufnehmen, ausschenken, bedienen, kassieren, kontrollieren, wenden, backen, nachrühren, kochen, braten, auffüllen, nachlegen, nachschenken, daneben schenken, aufwischen, aufbrühen, abräumen, abspülen, trocknen, stapeln, durchatmen, weitermachen, … – bis die Letzten meinten „Jetzt geht nichts mehr rein“.
Nachdem der letzte Gast die letzte Kaffeetasse leerte und den Saal verlies, durfte die Pfarrjugend nun selbst ans Buffet. Frisch gestärkt ging es in die letzte Runde: das große Aufräumen und Putzen. Die letzten Krümel waren beseitigt, die letzten Stühle zurückgerückt und die letzten Teller verräumt. Was blieb, waren viele schöne Erinnerungen an ein gelungenes Schlemmerfrühstück.














