Zeltlager 2022 – Spannung auf vielen Ebenen

Nach langer Vorbereitung und anstrengendem Aufbau in der prallen Sonne (31 Grad!!) konnte das
diesjährige Zeltlager am Samstag, den 30.07., endlich wieder wie gewohnt am Ufer der Haidenaab
starten. Der Aufbau begann ab 15:00Uhr, woraufhin wir uns gemeinsam auf die Lagerregeln einigten.
Dann verbrachten wir viel Zeit in der Gruppe bei Kennenlernspielen und dem allseits beliebten
„Bodyguard-Spiel“, bei dem ein „Promi“ in der Mitte des Personenkreises steht und versucht,
mithilfe des „Bodyguards“ den auf ihn zufliegenden Bällen auszuweichen, die die Paparazzi
symbolisieren. Nach diesem Spaß machten wir uns daran, das Abendessen zu kochen: Wir
fabrizierten zwei unterschiedliche vegetarische Burgermassen – Linse und Bohne. Diese wurden
schließlich zusammen mit einigen „echten“ Burgen gegrillt und gierig verzehrt. Obwohl sich nicht alle
überwinden konnten, dem Fleischersatz eine Chance zu geben, so hat er dennoch einige überzeugen
können. Als es dann begann, dunkel zu werden, brachen wir zur Nacht- und Gruselwanderung auf,
deren erster Höhepunkt eine selbstverfasste Gruselgeschichte darstellte. Schaurig ging es auch
weiter, als ein kleines Stück durch den Wald in Kleingruppen zu bewältigen war (für alle, die sich
trauten), in dem so manche gruslige Überraschung wartete. Wohlbehalten zurück im Lager
angekommen, ließen wir es uns nicht nehmen, die Gänsehaut beim gemeinsamen Singen am
Lagerfeuer zu vertreiben. Aufgrund von Regen an den Vortagen des Zeltlagers haben wir das OK der
Feuerwehr bekommen, ein kleines Feuer zu entfachen. Darüber freuten sich alle besonders, da wir
fast nicht mehr damit gerechnet hatten.

Am Sonntag stand etwas ganz Besonderes an: Denn es galt die Briefmarkensammlung des reichen
Scheichs Allamallacha im Wert von etwa 2,5 Mio. € wiederzufinden. Hierfür teilten wir uns in
Detektivgruppen ein und wanderten durch Pressath, um Verdächtige und Zeugen zu befragen und
den Dieb zu entlarven. Von den sechs Gruppen schafften es vier, den Fall zu entschlüsseln -Respekt!
Nach diesem körperlich und geistig anspruchsvollen Vormittag, stärkten wir uns bei selbstgekochten
Käsespätzle und grünen Salaten. Der Nachmittag war dann etwas lockerer und jeder spielte und
tobte, wie er oder sie wollte: Völkerball, Bundesländerkrieg und Federball erfreuten sich dabei
großer Beliebtheit. Nach diesem anstrengenden Tag schmierten wir uns ein paar Semmeln und
setzten uns wieder gemeinsam ans Lagerfeuer.

Am dritten Lagertag packten wir nach einem Frühstück in der Morgensonne die Schlauchboote aus
Jeder, der wollte, konnte sein Geschick beim Paddeln beweisen. Da synchron mit einem Partner
gepaddelt werden muss, war dies oft gar nicht so einfach wie gedacht – aber mit etwas Anleitung
von den Betreuern haben es alle dann doch gut hinbekommen. Leider haben wir beim Plantschen
und Paddeln etwas verpasst: Das traditionelle Eisessen am Montagnachmittag, wofür uns bisher
immer unser ehemaliger Pastoralreferent, Herr Neiser, Steckerleis vorbeigebracht hatte (dafür
bedanken wir uns nochmals sehr herzlich), und das in diesem Jahr Herr Prechtl für uns besorgte –
auch dafür sagen wir vielen Dank! Da wir fast alle im Wasser waren, wurde das Eis von einem
Betreuer entgegengenommen und in den Kühlschrank gelegt. Nach leckerer Pizza zu Mittag konnte
jeder dann endlich ein kühles Eis genießen. Nun war es schon wieder Zeit, den Feldgottesdienst
vorzubereiten. Dafür probten wir alle gemeinsam die Lieder zu Gitarrenspiel und richteten den
Zeltplatz entsprechend her, damit für den abendlichen Besuch der Eltern und Kirchengänger alles
schön ist. Wie jedes Jahr luden wir nach Brot und Wein dann zu Steak und Bier und grillten was das
Zeug hält für alle Gäste. Nachdem sich dann alle Eltern langsam wieder verabschiedet hatten und die
„Elternfreie-Zone“ wiederhergestellt worden war, stand nochmal ein letztes Highlight an: Das
„Capture-the-Flag-Spiel“: Wir teilten uns in zwei Gruppen ein, die sich in der Dunkelheit durch
verschiedenfarbige Leuchtstäbe unterschieden. Ziel jeder Mann- und Frauschaft war es, die
gegnerische Leuchtkugel aus deren Feld zu stibitzen und auf die eigene Seite zu bringen. Nach drei
spannenden Durchgängen ließen wir unseren letzten gemeinsamen Abend noch einmal gemütlich
am Lagerfeuer ausklingen.

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